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21.04.2017Sozialministerin Diana Golze: Weitere Förderung für Mehrgenerationenhäuser | 056/2017

Diana Golze Neues Fenster: Bild - Ministerin 3 - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

“Würde es Mehrgenerationshäuser nicht schon geben, müsste man sie erfinden. Sie haben sich zu wichtigen Begegnungsstätten entwickelt, in denen Menschen jeden Alters aktiv und kreativ sein können”. Das sagte Sozialministerin Diana Golze heute während ihres Besuches zweier Mehrgenerationenhäuser in Guben und Spremberg. Anlass der Visite ist die verstärkte Förderung im Rahmen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus 2017 bis 2020. In Brandenburg werden nunmehr 29 Häuser vom Bund gefördert, darunter sechs neu aufgenommene Einrichtungen. In Spremberg kommt sie sogar zwei Häusern zugute. Diana Golze: Für Brandenburg ist die Initiative des Bundes besonders wertvoll, da das Land stark vom demographischen Wandel betroffen ist, die Bevölkerung immer älter wird und traditionelle Familienstrukturen seltener werden. In den Mehrgenerationenhäusern helfen sich Menschen verschiedenen Alters gegenseitig.“

Am 1. Januar 2017 startete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das neue Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Es löst das bis Ende 2016 laufende Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II ab. Bundesweit wurden rund 550 Einrichtungen ausgewählt, die für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert werden. Die Förderung pro Mehrgenerationenhaus beträgt 40.000 Euro, 30.000 Euro davon übernimmt der Bund, 10.000 Euro zahlt die Kommune.

Diana Golze: „Ganz gleich ob in freier Trägerschaft oder getragen von der Stadt oder Gemeinde, jedes dieser Mehrgenerationenhäuser stellt sich sehr individuell auf die Bedingungen vor Ort ein. Entsprechend vielfältig sind auch deren Angebote. Sie reichen von Projektarbeit mit Schulklassen bis hin zu Computerkursen für die ältere Generation. Kinder werden betreut oder bekommen Hilfe bei den Hausaufgaben, Angehörige können sich Rat für die Pflege ihrer Familienmitglieder holen. Auch der internationale Austausch wird großgeschrieben, beispielweise mit polnischen Familien. Außerdem sind, wie überall im Land, Geflüchtete in den Einrichtungen jederzeit willkommen. Also: Egal welchen Alters und welcher Herkunft die Gäste sind – in den Mehrgenerationenhäusern kommen tolle Initiativen aus Vereinen und das große ehrenamtliche Engagement der Brandenburgerinnen und Brandenburger zum Tragen.“

Hintergrund:

Die sechs durch den Bund neu geförderten brandenburgischen Mehrgenerationenhäuser befinden sich in Lychen, Erkner, Spremberg (2), Hoppegarten sowie Neuenhagen.

Darüber hinaus existieren in Brandenburg weitere kommunal geförderte Mehrgenerationenhäuser.

Das Sozialministerium fördert seit November 2015 eine Servicestelle zur Unterstützung der Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser mit 70.000 Euro pro Jahr. Damit wird durch das Land die Rahmenvereinbarung von Bund, Ländern und Kommunalen Spitzenverbänden zur nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung der Mehrgenerationenhäuser umgesetzt. Eine entsprechende Vereinbarung wurde im Mai 2015 auch von Ministerin Diana Golze unterzeichnet.

Darüber hinaus werden Projekte einzelner Mehrgenerationenhäuser auch mit Lottomitteln gefördert.

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