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Integrationsbegleitung von Langzeitarbeitslosen und Familienbedarfsgemeinschaften

Richtlinie des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zur Förderung der Integrationsbegleitung für Langzeitarbeitslose und Familienbedarfsgemeinschaften in Brandenburg in der Förderperiode 2014-2020
vom 30. Januar 2015

Was wird gefördert?

Gefördert werden in den Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes Brandenburg Projekte mit dem Ziel, die Projektteilnehmenden schrittweise an Arbeit heranzuführen und in Erwerbstätigkeit oder Bildung zu integrieren sowie die soziale Teilhabe und das Zusammenleben in den teilnehmenden Familien zu stärken. Hierzu wird die Kombination einer intensiven Einzelberatung durch Integrationsbegleiter/innen (sozialpädagogische Begleitung) mit bedarfsorientierten Unterstützungsmodulen gefördert.

Wer wird gefördert?

Zuwendungsempfänger und damit antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften.

In die Projekte können als Teilnehmende eintreten:

  • Langzeitarbeitslose, die als arbeitsmarktfern gelten und dem Rechtskreis des SGB II zugeordnet werden können.
  • Personen aus Paar-Bedarfsgemeinschaften oder Alleinerziehenden Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem unterhaltspflichtigen Kind unter 18 Jahren, in der kein Angehöriger der Bedarfsgemeinschaft einer Erwerbstätigkeit nachgeht.[1]

Art und Umfang der Förderung

Zuwendungsfähig ist der zur Durchführung der Maßnahme erforderliche Personal- und Sachaufwand.
Die Zuwendung bezogen auf die gesamten zuschussfähigen Ausgaben darf pro Teilnehmer im Durchschnitt 5.000 Euro nicht überschreiben.

Geltungsdauer der Richtlinie

1. August 2015 bis 31. Januar 2018.

Veröffentlichung

Amtsblatt für Brandenburg Nr. 7 vom 25. Februar 2015

Kontakt

Informationen zum Programm erhalten Sie bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Brandenburg GmbH Infotelefon Arbeit
Tel.: 0331 660-2200
Fax: 0331 660-2400

Internet: www.ilb.de

Des Weiteren können Sie Rückfragen richten an:
Frau Anja Bergner
bei der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH
Tel.: 0331 20029-142
Fax: 0331 20029-170
E-Mail: anja.bergner@zab-brandenburg.de



[1] Hierbei ist es unerheblich, ob die nicht erwerbstätige Person dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und/oder nach Arbeit sucht. Arbeitslos gemeldete Personen, die einer geringfügigen Beschäftigung von bis zu 15 Stunden wöchentlich nachgehen, gelten im Sinne der Richtlinie als nicht erwerbsfähig.

Letzte Aktualisierung: 31.08.2015