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Ausbildung benachteiligter Personen zu Altenpflegehelfern

Richtlinie des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Ausbildung und Beschäftigung in der Altenpflegehilfe vom 25. September 2012

Vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung in Brandenburg ist mit einem zunehmenden Arbeitskräftebedarf in der Altenpflege zu rechnen. Zur Sicherung der Altenpflege sind vor allem Strategien zur personellen Absicherung der professionellen Pflege erforderlich, damit der wachsende  Bedarf an Fachkräften und an qualifizierten Hilfskräften mit staatlichem Berufsabschluss in der Altenpflege gedeckt werden kann. Deshalb gewinnt neben der Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern zunehmend die Ausbildung von Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfern an Bedeutung, da sie zur Sicherung des Bedarfs an qualifizierten Hilfskräften in der Altenpflege beitragen kann. Die Spielräume für einen optimierten Fachkräfteeinsatz in der Altenpflege können besser genutzt werden, wenn an Stelle von ungelernten Hilfskräften vermehrt qualifizierte Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer zur Verfügung stehen. 

Die Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Land Brandenburg reichen allerdings nicht aus, um den Ausbildungsbedarf in den Altenpflegeberufen jetzt und künftig umfassend decken zu können. Deshalb sollen auch berufs- und lebenserfahrene Personen, die aus anderen Berufen kommen und arbeitslos sind, sich aber für eine Tätigkeit im Bereich der Altenpflege interessieren, gewonnen werden. So können auch arbeitslose benachteiligte Personen eine Chance erhalten und durch Qualifizierungs- und Beschäftigungmaßnahmen in eine Ausbildung zur Altenpfleghelferin/zum Altenpflegehelfer mit anschließender Weiterbeschäftigung gebracht werden.

Hierzu sollen bis zu 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine geförderte Altenpflegehilfeausbildung absolvieren und in eine - zunächst geförderte - Beschäftigung in einer ambulanten oder stationären Altenpflegeeinrichtung einmünden. Die Förderung ist für Maßnahmen vorgesehen, die im Zeitraum vom 1. April 2012 bis spätestens 31. März 2013 beginnen. 

Die Förderung richtet sich ausschliesslich an arbeitslose benachteiligte Personen. Mit Hilfe dieser Förderung werden für diese Zielgruppe besondere Bedingungen geschaffen. Nach entsprechenden Vorbereitungsmaßnahmen kann durch gezielte Lern- und Arbeitsbegleitung eine staatlich anerkannte Ausbildung erfolgreich absolviert werden. Die Personen erhalten so eine Chance, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Was wird gefördert

Gefördert werden

  • Maßnahmen der sozialpädagogischen Begleitung von benachteiligten Personen im Rahmen der in Vollzeitform durchgeführten Altenpflegehilfeausbildung  und der sich daran anschließenden Beschäftigung
  • Lohnkostenzuschuss für ein Jahr  für die an die Altenpflegehilfeausbildung anschließende sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Wer wird gefördert

Für die Förderung der sozialpädagogischen Begleitung: Staatlich anerkannte Altenpflegeschulen des Landes Brandenburg.
Lohnkostenzuschuss: Ambulante und stationäre Altenpflegeeinrichtungen als Arbeitgeber.

Art und Umfang der Förderung

Die Zuwendung erfolgt als Zuschuss im Rahmen einer Projektförderung als Fehlbedarfsfinanzierung.

Zuwendungsfähige Ausgaben:

Personalausgaben in Höhe von 0,5 Vollzeitstellen eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses zzgl Sachausgaben für die sozialpädagogische Begleitung  einer Gruppe von mindestens 10 und höchstens 15 Teilnehmenden im Jahr der Ausbildung und im ersten Jahr der Beschäftigung.

Lohnkostenzuschuss für ein Jahr für den ausgebildeten Altenpflegehelfer/ -in in Höhe von bis zu 50 Prozent des Bruttolohnes (einschl. Arbeitgeberanteil an den Sozialabgaben), höchstens jedoch 900 Euro je Monat und Teilnehmenden.

 

Geltungsdauer der Richtlinie

1. Oktober 2012 bis 31. März 2015

Veröffentlichung

Amtsblatt für Brandenburg Nr.

Antragsverfahren

Anträge sind über das Internet-Portal der LASA Brandenburg GmbH zu stellen. (siehe Online-Antragsverfahren unter www.lasa-brandenburg.de).

Kontakt

Für Rückfragen können Sie sich wenden an das
Callcenter der LASA Brandenburg GmbH
Telefon: 0331 6002-200
Fax: 0331 6002-400
E-Mail: lasa@lasa-brandenburg.de
Internet: www.lasa-brandenburg.de