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04.05.2018Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung - Golze: Kinder und Jugendliche stärker beteiligen | 065/2018

Zum morgigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung betont Sozialministerin Diana Golze, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen stärker beteiligt werden müssen: „Sie haben die gleichen Rechte auf ein gesundes Aufwachsen, auf gute Bildung und Teilhabe am Leben. In allen Bereichen müssen Menschen für Inklusion sensibilisiert werden.“ Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet seit 1992 jährlich am 5. Mai statt. In diesem Jahr lautet das Motto „Inklusion von Anfang an“.

Das Sozialministerium veranstaltet in Brandenburg jährlich ein spezielles Inklusionsforum zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen. Damit wird eine Maßnahme aus dem „Behindertenpolitischem Maßnahmenpaket der Landesregierung 2.0“ umgesetzt. Die Auftaktveranstaltung fand am 10. Oktober 2017 in Potsdam statt. Das nächste Forum ist am 11. Juni 2018 in Eberswalde für die Region Barnim-Uckermark geplant. Bei den Foren diskutieren Kinder und Jugendliche zu teilhabe- und behindertenpolitischen Fragen über ihre Erfahrungen, Vorstellungen und Wünsche. Die Ergebnisse werden themenbezogen den einzelnen Ministerien zugeleitet.

Sozialministerin Golze: „Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen sind sehr daran interessiert, das gemeinsame Zusammenleben zu gestalten. Mit den Inklusionsforen zeigen wir ihnen, dass wir sie ernst nehmen, und dass sie etwas verändern können. Je früher Kinder lernen, dass jeder Mensch Stärken und Schwächen hat und man gemeinsam sehr viel im Leben erreichen kann, umso einfacher und selbstverständlicher wird Inklusion gelingen. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Diesen zentralen Grundsatz setzen wir in Brandenburg Schritt für Schritt um. Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung setzt jedes Jahr ein starkes Zeichen für Inklusion. Das ist notwendig, weil Menschen mit Behinderungen noch viel zu oft in ihrem Alltag vor unnötigen Barrieren stehen, die ihnen die Teilhabe erschweren oder sogar unmöglich machen.“

In Brandenburg leben rund 450.000 Menschen mit festgestellten Behinderungen, darunter 325.000 Menschen mit einer Schwerbehinderung.

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