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06.10.2017Dusel würdigt Arbeit des Landesbehindertenbeirats | 148/2017

Der Landesbehindertenbeirat Brandenburg (LBB) besteht seit 25 Jahren und veranstaltet heute in Potsdam seine 7. Behindertenpolitische Konferenz. Jürgen Dusel, Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen, würdigt die Arbeit des LBB: „Der Landesbehindertenbeirat ist für mich ein ganz wichtiger Partner, wenn es um die Durchsetzung der Teilhaberechte von Menschen mit Behinderungen im Land geht. Seit 25 Jahren berät das Gremium die Landesregierung und den Landesbehindertenbeauftragten. Das wird auch weiter notwendig bleiben, denn Inklusion ist ein Prozess und kann nur mit Verbündeten und im Dialog gelingen.“

Die 7. Behindertenpolitische Konferenz des LBB steht unter dem Titel „Arbeit und Beschäftigung für Menschen mit Behinderung – Teilhabe in Brandenburg für alle?“. Dabei geht es vor allem um das Anfang 2017 in Kraft getretene Bundesteilhabegesetz, mit dem u.a. Änderungen für eine verbesserte Teilhabe am Arbeitsleben auf den Weg gebracht wurden.

Dazu erklärte Dusel: „Einen sicheren und sinnstiftenden Arbeitsplatz auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt zu haben, ist für Menschen wichtig, gleich ob sie mit einer Behinderung leben oder nicht. Menschen mit Behinderungen sind aber immer noch überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen. Bundesweit arbeiten über 300.000 Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten für behinderte Menschen und damit außerhalb des allgemeinen Arbeitsmarktes. Der Zugang zum Arbeitsmarkt muss deshalb für Menschen mit Behinderungen weiter konsequent erleichtert werden. Ich fordere die zuständigen Akteure in Brandenburg auf, die Instrumente des neuen Bundesteilhabegesetzes hierfür zu nutzen“.

Der Landesbehindertenbeirat unterstützt seit 1992 die Landesregierung dabei, gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu schaffen. Er berät den Landesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel und gibt ihm und der Landesregierungen Empfehlungen.

In Brandenburg leben rund 450.000 Menschen mit festgestellten Behinderungen, davon gelten rund 325.000 als schwerbehindert. Im September 2017 waren bei der Bundesagentur für Arbeit in Brandenburg 4.775 schwerbehinderte Arbeitslose gemeldet, das sind 9,3 Prozent weniger als vor einem Jahr.

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