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01.08.2017Gemeinsam für ein gutes Leben im Alter: Landesregierung schreibt Seniorenpolitische Leitlinien fort | 111/2017

Das Kabinett hat heute das vom Sozialministerium weiterentwickelte Leitlinienkonzept und das dazugehörende Maßnahmenpaket besprochen. „Damit erfüllt die Landesregierung einen Auftrag des Landtages und setzt zugleich - wie von seniorenpolitischen Akteuren im Land gewünscht - den Dialogprozess zur weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein gutes Leben im Alter fort“, erläuterte Sozialministerin Diana Golze.

Auf der Grundlage eines breit angelegten und intensiven Beteiligungs- und Diskussionsprozesses mit Seniorinnen und Senioren, Beiräten, Organisationen und Verbänden, aber auch mit seniorenpolitisch tätigen Expertinnen und Experten hat sich die Landesregierung auf 5 Seniorenpolitische Leitlinien verständigt:

Leitlinie 1:
Wohnen und Leben im Quartier gestalten
Leitlinie 2:
Mobilität gewährleisten
Leitlinie 3:
Gesundheitsversorgung und Pflege sichern
Leitlinie 4:
Lebenslanges Lernen für die ältere Generation gestalten – Digitalisierung der Lebenswelt
Leitlinie 5:
Engagement ermöglichen und gesellschaftliche Teilhabe fördern

Golze: „Die Leitlinien umfassen Themen und Ziele, die aus Sicht der Seniorinnen und Senioren als besonders wichtig für die Erhaltung und Förderung von Selbständigkeit und Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger erachtet werden. Bezahlbares Wohnen und Mobilität wurden von den Seniorinnen und Senioren immer wieder in den Mittelpunkt gestellt. Ebenso die Schaffung von guten Rahmenbedingungen für ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement. Gesundheitsversorgung und Pflege befassen sich insbesondere mit den Bedürfnissen der zunehmenden Zahl hochaltriger Menschen. Die Auseinandersetzung mit der digitalen Welt ist als neue Leitlinie entstanden. Die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft erfordert lebenslanges Lernen. Wir müssen aber auch dafür sorgen, Informationen allen zugänglich zu machen.“

Zu jeder Leitlinie ist eine Reihe von seniorenpolitischen Maßnahmen in Form von Projekten der Ressorts der Landesregierung benannt worden. Das Maßnahmenpaket ist jedoch keine abschließende Auflistung, denn Seniorenpolitik entwickelt sich ständig weiter. Neue Ideen entstehen, die entsprechend der haushaltsmäßigen Voraussetzungen in Maßnahmen bzw. Projekten umgesetzt werden. So werden die Maßnahmen kontinuierlich umgesetzt, überprüft, weiterentwickelt oder auch durch neue Aktivitäten in den fünf Schwerpunktbereichen ergänzt. Angestrebt wird ein breit angelegter landesweiter Ergebnistransfer.

Golze: „Die Seniorenpolitik des Landes setzt alles daran, den lebensälteren Menschen ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Die Seniorenpolitischen Leitlinien und das vorliegende Seniorenpolitische Maßnahmenpaket decken nicht alle Bereiche ab, in denen das Land den Lebenslagen und Interessen der älteren Generation Rechnung trägt. Sie markieren aber die thematischen Schwerpunkte, mit denen sich die Seniorenpolitik des Landes befasst und in den kommenden Jahren auseinandersetzen wird. Die Leitlinien konzentrieren sich auf Schlüsselbereiche und sollen Orientierungsmaßstäbe für die Landespolitik, aber auch Impulsgeber für Kommunen sein.“

Am 31.12.2014 lebten im Land Brandenburg 567.000 Menschen, die älter als 65 waren. Das entsprach einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 23 Prozent. Die Bevölkerungsprognose weist für 2040 eine Zunahme der über 65-jährigen auf 802.000 aus. Damit würde der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung auf 37 Prozent wachsen.

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