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07.03.2016Internationaler Frauentag am 8. März/ Frauenministerin Diana Golze: Einkommensunterschiede beseitigen | 033/2016

Diana Golze Neues Fenster: Bild - Ministerin - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März hebt Frauenministerin Diana Golze die Notwendigkeit hervor, die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern zu beseitigen. Diana Golze: „Frauen- und gleichstellungspolitisch ist in unserem Land viel passiert. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es nach wie vor Baustellen gibt. Dazu gehören die strukturellen Benachteiligungen von Frauen und Mädchen vor allem in der Arbeitswelt und die noch immer anhaltende ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Wir können es nicht hinnehmen, dass Brandenburgerinnen bei gleicher Arbeit durchschnittlich acht Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen, selbst wenn dies deutlich unter dem Bundeswert von 21,6 Prozent liegt. 200 Euro netto pro Monat weniger im Portemonnaie, das ist ungerecht und stellt vor allem alleinerziehende Frauen und ihre Kinder vor große Probleme.“

Das Ziel der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern bleibe ein hochaktuelles Thema über alle Generationen, Arbeits- und Politikfelder hinweg, so die Ministerin weiter: „Ich möchte mich bei allen Frauen (und Männern) bedanken, die unermüdlich daran gearbeitet haben und daran arbeiten, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter in den Fokus gerückt, weiter verankert und vorangebracht werden. Dazu gehört auch das Gleichstellungspolitische Maßnahmenpaket, an dessen Fortschreibung wir gerade arbeiten.“

Akteurinnen und Akteure aus Kommunen, Verbänden, Vereinen, Frauen- und Mädchenpolitischen Netzwerken, aber auch die Menschen vor Ort in den Kommunen, haben in einem breit angelegten Beteiligungsprozess Gelegenheit, ihre Wünsche und Anregungen für die Fortschreibung einzubringen.

Etwa ein Drittel der Menschen, die zurzeit als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, sind Frauen und Mädchen. Diana Golze: „Brandenburg braucht diese Frauen, die zum Teil eine sehr gute Ausbildung aus ihren Heimatländern mitbringen. Ihre Kompetenz festzustellen, sie weiter auszubilden und ihnen den Zugang auf den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, das ist eine große Aufgabe für uns alle. Auch müssen wir ihnen in den Unterkünften den notwendigen Schutz bieten.“

Am morgigen 8. März lädt Diana Golze um 17 Uhr zum „Frauentagskino“ ins Thalia Programm Kino Potsdam ein. Gezeigt wird der Film „Suffragette - Taten statt Worte“. Rund 330 Frauen aus dem gesamten Land Brandenburg haben sich angemeldet und folgen der Einladung der Ministerin.

Vor dem Film hat ein 90 sekündiger Filmspot Premiere. Er informiert  über die Möglichkeit zur Vertraulichen Spurensicherung nach einer Vergewaltigung. Vergewaltigungsopfer können sich in Brandenburg in absolut vertraulicher Atmosphäre an vier große Kliniken im Land wenden und sich dort behandeln und dabei Spuren sichern lassen. Sie haben dann mindestens drei Jahre Zeit, um über eine Anzeige nachzudenken. Der Spot wurde vom MASGF gefördert.

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