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09.04.2015Existenzgründungsförderung: Beratung und Coaching von Gründungswilligen startet | 050/2015

Junge Frau in Autowerkstatt Neues Fenster: Bild - Existenzgründung - vergrößern © L.Runzelkorn - Fotolia.com

Die Beratung und Qualifizierung von Gründungswilligen, die sich in Brandenburg mit einer Geschäftsidee selbständig machen möchten, startet jetzt. Im Rahmen der neuen Richtlinie zur „Förderung von Qualifizierungs- und Coachingmaßnahmen bei Existenzgründungen“ haben 29 Projektträger in diesen Tagen die Förderbescheide erhalten. Damit können die regionalen Lotsendienste und der Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten, die Gründungswerkstätten für junge Leute und die Gründungsservices an den Hochschulen ihre Unterstützung in ganz Brandenburg wieder anbieten. Das teilten Arbeitsministerin Diana Golze und Wirtschaftsminister Albrecht Gerber mit. Für das Programm stehen bis 2017 insgesamt 18 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg zur Verfügung.

Arbeitsministerin Diana Golze sagte: „Die Förderung von Existenzgründungen hat sich in Brandenburg bewährt und bleibt auch in Zukunft eine wichtige Säule der Brandenburger Arbeitsmarktpolitik im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Die Lotsendienste, Gründungswerkstätten und Gründungsservices haben seit 2001 rund 22.000 Gründungswillige beraten und qualifiziert, über 14.000 haben ihre Geschäftsidee danach tatsächlich umgesetzt. Die meisten von ihnen waren zuvor arbeitslos. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir fortsetzen. Der Schritt in die Selbständigkeit muss gut vorbereitet und professionell begleitet werden. Erfahrene Lotsinnen und Lotsen unterstützen die Gründungswilligen durch die Aufstellung individueller Fahrpläne und legen damit die Basis für einen erfolgreichen Start in die Selbständigkeit. Das Angebot ist für alle, die sich mit einer Geschäftsidee selbständig machen möchten, kostenfrei.“

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber sagte: „Ich bin froh, dass trotz geringer werdender Zuschüsse aus Brüssel die Gründungsförderung in Brandenburg weiterhin auf hohem Niveau gehalten werden kann. Rund zehn Prozent der Sozialfondsmittel für Brandenburg werden bis 2020 dafür eingesetzt. Damit wollen wir das deutliche Signal setzen, dass dieses Thema in der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik des Landes einen wichtigen Baustein bildet. Besonders mit der Gründungsberatung an den Hochschulen verknüpfe ich die Hoffnung, auch zukünftig viele interessante Gründungsvorhaben zu identifizieren, die den Innovationsstandort weiter voranbringen und die Wirtschaft in der Hauptstadtregion insgesamt stärken.“

Mit der bisherigen Existenzgründungsförderung wurde im Land Brandenburg seit 2001 ein umfassendes Beratungsnetzwerk aufgebaut. Heute gibt es in allen Kreisen und kreisfreien Städte einen regionalen Lotsendienst, der vor allem Arbeitslose auf dem Weg in die berufliche Selbständigkeit mit Qualifizierung und Beratung unterstützt. Zudem gibt es einen speziellen Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten, an allen Hochschulen einen Gründungsservice sowie drei Gründungswerkstätten für junge Leute, die arbeitslose junge Menschen bis 30 Jahre mit abgeschlossener Berufsausbildung auf dem Weg in die Selbständigkeit begleiten. Diese Arbeit wird mit der neuen Existenzgründungsrichtlinie fortgesetzt.

Die gemeinsame Richtlinie des Arbeits- und des Wirtschaftsministeriums zur „Förderung von Qualifizierungs- und Coachingmaßnahmen bei Existenzgründungen“ trat im Oktober 2014 in Kraft.

Richtlinie und Informationen im Internet unter: www.ilb.de/de/arbeitsfoerderung

Informationen zu den Themen Existenzgründung und Unternehmensnachfolge  unter:

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