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20.02.2014Sozialpartner gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen | 013/2014

Die Schaffung guter und attraktiver Arbeitsbedingungen, die Sicherung des Fachkräftebedarfs und die Gestaltung des Demografischen Wandels sind gemeinsame Aufgaben von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politik. Arbeitsminister Günter Baaske: „In Brandenburg arbeiten die Sozialpartner eng zusammen, um gemeinsam die Arbeitsbedingungen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.“ Mit zwei Millionen Euro aus dem ESF unterstützt das Arbeitsministerium zum Beispiel Projekte zur Verbesserung der Arbeitsorganisation in Unternehmen. Die Broschüre „Gemeinsam für Gute Arbeit – Sozialpartnerschaft in Brandenburg“, die das Arbeitsministerium jetzt veröffentlicht hat, wirbt für Tarifbindung und Mitbestimmung und stellt gute Beispiele sozialpartnerschaftlicher Praxis in Brandenburg vor.

Die Richtlinie zur „Stärkung der Sozialpartnerschaft und Steigerung der Qualität der Arbeit“ läuft bis 31. März 2015. Gefördert werden zum Beispiel Projekte zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz, für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege oder für die Entwicklung von flexiblen Arbeitszeitmodellen. Alle Informationen zur Sozialpartnerrichtlinie im Internet unter www.lasa-brandenburg.de.

Baaske: „In den letzten zwanzig Jahren hat Brandenburg wirtschaftlich stark aufgeholt. Die Arbeitslosigkeit ist unter 10 Prozent gesunken. Doch es gibt noch viel zu tun. Angesichts der demografischen Entwicklung, dem deutlichen Rückgang der Menschen im erwerbsfähigen Alter und einer immer älter werdenden Belegschaft, müssen die Arbeitsbedingungen weiter verbessert werden. Um das zu erreichen, brauchen wir starke Sozialpartner und zukunftsfähige Tarifverträge. Ich kann nur alle Beschäftigten ermutigen, sich zum Beispiel in Betriebsräten für ihre Interessen aktiv einzusetzen. Betriebsräte können Arbeitgeber für Probleme – wie zum Beispiel die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – sensibilisieren, um dann gemeinsam Lösungen wie flexible Arbeitszeiten umzusetzen.“

Um die Sozialpartnerschaft in Brandenburg zu stärken, rief Baaske im November 2011 den Sozialpartnerdialog ins Leben. Daran beteiligen sich unter der Moderation des Arbeitsministeriums die Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), der DGB Berlin-Brandenburg sowie Einzelverbände und –gewerkschaften aus Metall- und Elektroindustrie, Baugewerbe, Chemie, Handel sowie Hotel- und Gaststättengewerbe beteiligt. Zu den Handlungsfeldern zählen insbesondere Fachkräfteentwicklung, Demografischer Wandel, Lohnentwicklung und Ausbildung. Regelmäßig finden gemeinsame Veranstaltungen statt.

Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden unter www.masf.brandenburg.de.

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