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Brandenburger Inklusionspreis 2016

Alle sind dabei, alle gehören dazu, alle haben teil – das bedeutet Inklusion.
Was einfach klingt, klappt im Alltag oft nicht so leicht. Es kann nur gelingen, wenn alle gleichberechtigt daran teilhaben, alle darauf achten. Wollen wir eine inklusive und lebensfrohe Zukunft gestalten? Dann müssen vor allem Kinder und Jugendliche mitbestimmen dürfen, ernst genommen werden. Und es gilt Kindern mit Behinderungen mehr Präsenz zu geben, weil Verantwortliche sie bisher oft nicht im Blick haben.
Um Wege zur „Inklusion durch Kinder- und Jugendbeteiligung“ zu zeigen und allen näher zu bringen, suchen wir ganz praktische, nachahmenswerte Beispiele, die zeigen, wie „Alle dabei!“ aussehen kann.
Auszeichnen möchten wir im Land umgesetzte Ideen und Aktivitäten, die Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihren körperlichen und/oder geistigen Voraussetzungen Mitgestaltung und Mitbestimmung in ihrem Wohn- und Lebensumfeld, in Vereinen und Einrichtungen ermöglichen.

Können wir mitmachen?

Mitmachen können Kinder- und Jugendinitiativen, Kinder- und Jugendbeiräte/-parlamente, freie und öffentliche Träger, (Förder-) Vereine, Verbände, Kitas, Schulen und sonstige Bildungseinrichtungen, Bürgerinitiativen, Kommunen und ähnliche Institutionen.
Haben Sie erreicht, dass Kinder und Jugendliche, gerade auch wenn sie mit Behinderungen leben, im Alltag im Sinne ernstgemeinter Mitsprache, Mitbestimmung oder Mitwirkung beteiligt werden? Oder dass sie spürbar in politische Entscheidungsprozesse eingebunden wurden?
Die einzureichenden Vorschläge sollen Praxisbeispiele der inklusiven Kinder- und Jugendbeteiligung plastisch beschreiben und Impulse zur Nachahmung geben.
Es können sowohl laufende als auch abgeschlossene Projekte und Aktivitäten aller Art mitmachen.
Ausgeschlossen vom Wettbewerb sind Vorschläge, die lediglich Planungen darstellen, oder Aktivitäten, die nicht in Brandenburg stattfinden.

Was kann ausgezeichnet werden?

Genauere Hinweise, was Sie bieten müssen, finden Sie auf der Webseite des MASGF.
Beispielsweise kann ausgezeichnet werden:

  • Sie haben eine neue Hausordnung benötigt und von den Jugendlichen erarbeiten lassen. Dabei haben diese auch festgelegt, welche Lösungen es gibt, dass auch gegen Lärm-und Reizüberflutung Empfindliche gern die Einrichtung nutzen.
  • bei Euch gilt das Prinzip 1 Person = 1 Stimme, egal welches Alter. Und es kommt nicht darauf an, wie laut, flüssig der schnell eine Stimme sprechen kann.
  • Sie führen in Ihrer Einrichtung Empowerment-Veranstaltungen durch. Diese befähigen Kinder mit Behinderungen sich in Organisationen, Initiativen, Gremien und Verbänden zu artikulieren und einzubringen. Egal, ob es sich um Naturschutz, Spielplatzgestaltung, Sport, Angebote eines Jugendclubs oder Schule handelt.
  • Ihre Kommune hat ein Jugendparlament gegründet und schon zur Vorbereitung in Leichter Sprache und mit Gebärdensprachvideo eingeladen. Evtl. haben Sie Jugendliche mit Behinderungen gezielt ermutigt.

Was können wir gewinnen?

Bis zu 5 beispielgebende Aktivitäten werden mit jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet.
Das Geld ist zweckgebunden für die weitere Entwicklung inklusiver Ansätze zu verwenden.

Wie und bis wann können wir uns bewerben?

Für die Teilnahme am Wettbewerb ist ein Bewerbungsbogen auszufüllen. Dieser ist zusammen mit weiteren Informationen auf der Webseite www.masgf.brandenburg.de abrufbar.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 06.09.2016 (Posteingang).

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Bewerbungen und sind gespannt auf tolle Inklusions-Projekte.
Für die Auswahl wird eine Jury eingesetzt, in der unterschiedliche Altersgruppen und Menschen mit und ohne Behinderungen vertreten sind. Die Bewerbungen werden von der Jury gesichtet. Für die Entscheidung der Jury und das Verfahren der Preisvergabe ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
Die Verleihung des Preises findet im Dezember 2016 öffentlich statt.

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