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Wie Du Dich richtig vor der Sonne schützt

Deckblatt des Flyers 'Immer auf der Hut' (Fotografin: Steffin Ganz) Gebräunte Haut mag attraktiv sein und für Jugend und Schönheit stehen. Viele unterschätzen aber die Risiken des Sonnenbadens.

Die Sonnenstrahlung setzt sich aus sichtbarem Licht, infraroter Wärmestrahlung und ultravioletter (UV)-Strahlung zusammen. Neben den positiven Effekten für den Körper (Bildung des körpereigenen Vitamin D) und das allgemeine Wohlbefinden kann die UV-Strahlung (egal ob künstliche oder natürliche UV-Strahlung) jedoch unser Immunsystem schwächen oder unsere Haut und Augen schädigen. Hornhaut- und Bindehautentzündung, grauer Star, Sonnenbrand, beschleunigte Hautalterung oder Hautkrebs seien hier als Beispiele für die negative Wirkung von UV-Strahlung aufgeführt. Die Dosis ist hier entscheidend.

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf die Sonne. Die Anzahl der Sonnenbrände bis zum 18. Lebensjahr ist ein entscheidender Risikofaktor für Hautkrebserkrankungen, die Jahrzehnte später auftreten können.
Seit einigen Jahren werden weltweit und auch in Deutschland steigende Neuerkrankungsraten für Hautkrebs beobachtet.

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten. Nach aktuellen Hochrechnungen des Krebsregisters Schleswig-Holstein und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. erkranken jährlich bis zu 195.000 Menschen neu an Hautkrebs.

Einfache Verhaltensweisen können die Risiken des Sonnenbadens mindern:

  • Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne am stärksten. Dann sollten Schattenplätze aufgesucht werden.
  • Weite, luftige Kleidung bietet den besten Sonnenschutz.
  • Unbedeckte Körperteile mehrmals täglich mit Sonnenschutzmittel, die einen ausreichenden Sonnenschutzfaktor haben und sowohl gegen UV-B- als auch gegen UV-A-Strahlung schützen, eincremen. Füße nicht vergessen.
  • Den Kopf einschließlich Ohren und Nacken vor der Sonne schützen (Kopfschutz wichtig wegen Gefahr von Sonnenstich).
  • Eine Sonnenbrille zum Schutz der Augen tragen.
  • Kleinkinder dürfen grundsätzlich nie in die pralle Sonne.
  • Der UV-Index dient als Orientierungshilfe zum Schutz vor zu viel UV-Strahlung (Vorhersage).

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Letzte Aktualisierung: 18.07.2014

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