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Altersgerechte Schutzimpfung

Neues Fenster: Bild - Icon Gesundheitswesen, Impfung - vergrößern © Dmitry Naumov, fotolia.com

Die beste Möglichkeit, sich frühzeitig vor Infektionskrankheiten zu schützen, ist eine altersgerechte Schutzimpfung. Jahrzehntelange Erfahrungen im Land Brandenburg haben gezeigt, dass diese Impfungen die Zahl schwerer infektionsbedingter Krankheitsfolgen erheblich reduzieren konnten.

Krankheiten, gegen die Kinder durch eine Impfung wirksam geschützt werden können, sind Diphtherie, Wundstarrkrampf, Kinderlähmung, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Hepatitis B, Infektionen mit Haemophilus influenzae-b (Hib),Virusgrippe, durch Meningokokken Typ C hervorgerufene Hirnhautentzündung sowie durch Pneumokokken verursachte Lungenentzündung.

Diese Infektionskrankheiten können entweder vollständig verhütet oder in ihrem Verlauf entscheidend gemildert werden. Seit 2007 ist es auch möglich, Mädchen mit einer Impfung gegen das Humane Papilloma-Virus (HPV) gegen eine bestimmte Form des Gebärmutterhalskrebses zu schützen.

Die in den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) benannten Impfungen sind im Land Brandenburg öffentlich empfohlene Schutzimpfungen. Darüber hinaus werden die Impfungen gegen Hepatitis B und Influenza uneingeschränkt öffentlich empfohlen. Die Aktualisierungen des Impfkalenders sind den Ärzten bekannt.

Gut verträgliche Impfstoffe

Die verwendeten Impfstoffe haben sich als effektiv, gut verträglich und nebenwirkungsarm erwiesen. Besonders Kombinationsimpfstoffe, die bei einer Impfung gegen mehrere Krankheiten gleichzeitig schützen, erleichtern die Durchführung in der Praxis. Hierzu zählen die Sechsfachimpfung gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hib, Hepatitis B und die Kombinationsimpfung gegen Masern-Mumps-Röteln. Wichtig für eine ausreichende Immunität ist die rechtzeitige und vollständige Schutzimpfung.

Es ist möglich, dass ein Kind nach der Impfung mit harmlosen Nebenwirkungen, wie Schmerz und Rötung an der Impfstelle, oder mit Unwohlsein oder Fieber reagiert. Dies ist Ausdruck dafür, dass sich der Körper mit dem Impfstoff auseinandersetzt. Auch ein zufälliges zeitliches Zusammentreffen einer durch andere Ursachen entstandenen Krankheit mit einer Schutzimpfung ist möglich. Nur in sehr seltenen Fällen - die Häufigkeit wird mit weniger als einem Fall auf eine Million Geimpfter angegeben - kommt es zu einem unerwünschten Impfverlauf.

Das Gesundheitsministerium empfiehlt den Eltern, ihre Kinder durch Impfungen wirksam schützen zu lassen. Vom Impfarzt, z.B. dem jeweiligen Kinder- oder Hausarzt, können sich Mütter und Väter zum Thema altersgerechte Schutzimpfungen beraten lassen.

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