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27.10.2011Baaske: Bund muss Existenzgründungen weiter fördern | 112/2011

Der Bund muss auch in Zukunft arbeitslose Menschen bei der Existenzgründung unterstützen, forderte Arbeitsminister Günter Baaske heute in Potsdam auf einer Tagung zum 10-jährigen Bestehen der regionalen Lotsendienste. Baaske: „In Brandenburg kommt ein großer Teil der Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit. Auch deshalb darf am Gründungszuschuss nicht gerüttelt werden. Im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass der Rechtsanspruch auf Förderung einer Existenzgründung bestehen bleibt“.

Seit 2001 wurden mit Hilfe der regionalen Lotsendienste mehr als 8.000 Unternehmen gegründet. Baaske: „Existenzgründungen sind ein starker Motor für die märkische Wirtschaft. Der Schritt in die Selbständigkeit erfordert Ideen, Fachwissen und eine große Portion Mut. Die Lotsendienste haben viele Frauen und Männer dabei unterstützt und daraus resultieren tausende neue Arbeitsplätze.“

Die regionalen Lotsendienste gibt es in allen Kreisen und kreisfreien Städten und werden pro Jahr mit rund 3,75 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land finanziert. Sie unterstützen vor allem arbeitslose Menschen auf dem Weg in die berufliche Selbständigkeit mit Qualifizierung und Beratung.

Dazu gehört Constanze Ulrich. Die alleinerziehende Mutter lebte von Hartz IV, bis sie 2008 in Lenzen (Prignitz) mit Hilfe des Lotsendienstes das Blumengeschäft „Petite Fleur“ gründete. Mit ihrem Konzept setzte sie sich in einer strukturschwachen Region durch und wurde dafür sogar ausgezeichnet; sie erhielt beim Wettbewerb „Unternehmerin des Landes Brandenburg 2011“ einen Sonderpreis.

Baaske: „Mit ihrem flächendeckenden und individuellen Qualifizierungs- und Beratungsangebot sind die regionalen Lotsendienste mittlerweile zu einer zentralen Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer geworden. Sie haben das Gründungsgeschehen in Brandenburg deutlich belebt. Den Lotsendiensten ist es maßgeblich zu verdanken, dass Brandenburg mit einer Selbständigenquote von 12,3 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 10,9 Prozent liegt.“

Neben den regionalen Diensten gibt es einen speziellen „Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten“, an allen Hochschulen einen „Gründungsservice“, für junge Leute bis 27 Jahre Gründungswerkstätten, das Förderangebot „Innovationen brauchen Mut“ für innovative Gründungen sowie die Beratungsstellen für die Unternehmensnachfolge.

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