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31.05.2011Baaske: Ältere im Aufschwung nicht zurücklassen | 065/2011

Die Arbeitslosenquote sinkt weiter: Im Mai betrug sie 10,5 Prozent, das sind 0,5 Punkte weniger als im April 2011 und 0,6 Punkte weniger als vor einem Jahr. Arbeitsminister Günter Baaske: „Die Auftragslage ist gut, viele Unternehmen suchen nach Arbeitskräften; für viele bisher Arbeitslose verbessert sich die Lage. Wir müssen uns jetzt vor allem um die Schwächeren kümmern, damit sie in Arbeit kommen. Die Kürzungen von Arbeitsministerin von der Leyen sorgen für das Gegenteil. Das verringert die Zukunftschancen der Langzeitarbeitslosen“.

Im Mai 2011 waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im Land Brandenburg insgesamt 140.881 Arbeitslose gemeldet. Das waren 7.005 weniger als im Vormonat und 7.445 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden über 24.000 freie Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt gemeldet. Im Mai gab es in Brandenburg 10.909 unbesetzte Stellen, davon 2.329 für Teilzeitarbeit. Im März 2011 hatten 747.900 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, das sind 13.600 mehr als vor einem Jahr.

Baaske: „Erfreulich ist, dass auch die Zahl älterer Arbeitslose im Alter zwischen 50 und 65 Jahren wieder sinkt. Im Vergleich zum April waren es 1.730 weniger. Aber im Vergleich zum Vorjahr sind es fast 900 mehr. Gerade in Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs muss sich der Staat um ältere Arbeitslose und Langzeitarbeitslose kümmern. Sie brauchen eine intensive und stabile Unterstützung, um wieder eine Chance für den ersten Arbeitsmarkt zu bekommen. Mit Qualifizierung können sie dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu lindern. Auch deshalb müssen sie weiterhin  unterstützt werden.“

Die Zahl der jungen Arbeitslosen im zwischen 15 und 25 sank im Vergleich zum Vormonat um 7,7 Prozent auf 12.829, darunter 5.274 junge Frauen. Bis Mitte Mai wurden in Brandenburg insgesamt 10.563 Ausbildungsplätze gemeldet, davon sind 6.754 noch unbesetzt. Von den insgesamt 140.881 Arbeitslosen waren 7.424 schwerbehindert.

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