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Stiftung "Hilfe für Familien in Not"

Stiftung "Hilfe für Familien in Not", © alephnull - Fotolia.com © alephnull - Fotolia.comEine Notsituation trifft oft völlig unerwartet ein – beispielsweise durch einen Unfall oder Tod eines Familienmitgliedes, durch eine schwere Krankheit, durch Trennung oder Arbeitslosigkeit. Solchen Familien bietet in Brandenburg die Stiftung „Hilfe für Familien in Not - Stiftung des Landes Brandenburg“ schnelle und unbürokratische Hilfe an.

Sie hilft Familien mit mindestens einem Kind oder einem pflegebedürftigen Angehörigen eine aktuelle Notlage zu beseitigen, wenn gesetzliche Ansprüche auf staatlichen Leistungen nicht ausreichen. Ein Rechtsanspruch auf die Stiftungsleistungen besteht jedoch nicht.

Seit 1992 wurden über 2,69 Millionen Euro an über 3.525 Familien vergeben

Brandenburgs erste Sozialministerin Regine Hildebrandt rief die Stiftung 1992 ins Leben, um Familien aus einer Notlage heraushelfen zu können. Seit dem Bestehen wurden über 2,69 Millionen Euro an über 3.525 Familien vergeben, um zum Bespiel beim Kauf von Kinderbekleidung, Kinderzimmermöbeln und Haushaltsgeräten zu unterstützen.

Da das Kapital der Stiftung nicht ausreichend Zinserträge erbringt, um in allen erforderlichen Fällen umfassend zu helfen, ist die Stiftung auf Spenden angewiesen. Spenden können gerichtet werden an: Stiftung "Hilfe für Familien in Not", IBAN: DE13 1604 0000 0109 9555 00, BIC: COBADEFFXXX bei der Commerzbank Potsdam.

Hilfe für Schwangere in wirtschaftlicher Notlage

Bundesstiftung "Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens"Die Landesstiftung vermittelt auch Hilfe für Schwangere in wirtschaftlicher Notlage. Sie vergibt Gelder der Bundesstiftung "Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens".

Die Bundesstiftung hilft Ihnen, wenn Sie Ihren Wohnsitz oder Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben und Sie einen Schwangerschaftsattest (z.B. Mutterpass) haben. Zuschüsse der Bundesstiftung sind nur möglich, wenn andere Sozialleistungen, einschließlich der Sozialhilfe, nicht ausreichen oder nicht rechtzeitig eintreffen. Dazu muss die Beratungsstelle die Einkommensverhältnisse überprüfen.

Der Antrag auf finanzielle Unterstützung ist bei den Schwangerschaftsberatungsstellen zu stellen (z. B. der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Diakonischen Werk, bei donum vitae, Pro Familia).

Betroffene können sich auch an Ihr zuständiges Jugend-, Sozial- oder Gesundheitsamt oder den für die Grundsicherung zuständigen Träger wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstellen werden gemeinsam mit ihnen einen Antrag an die Stiftung stellen.

Bemühen Sie sich rechtzeitig um einen Beratungstermin, da die Mittel vor der Geburt beantragt werden müssen. Antragsformulare erhalten Sie bei den Beratungsstellen.

Die Mittel der Stiftung werden zweckgebunden z. B. für die Erstausstattung des Kindes, die Weiterführung des Haushalts, die Wohnung und Einrichtung sowie die Betreuung des Kleinkindes gewährt. Die Zuschüsse werden nicht als Einkommen auf das Arbeitslosengeld II, die Sozialhilfe und andere Sozialleistungen angerechnet.

Die Höhe und Dauer der Hilfe richten sich nach den persönlichen Umständen, aber auch nach den Gesamtzahlen der Antragstellerinnen in Notlagen. Die Bundesstiftung begründet keine Rechtsansprüche.

 

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Letzte Aktualisierung: 17.01.2014

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