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Sozialhilfe und Grundsicherung

Geldstapel © Frog Fotolia.com Jeder Mensch kann in eine Notlage geraten: durch Unfall oder Krankheit, durch den Tod des Partners, durch Arbeitslosigkeit oder ein anderes Unglück. Wenn dann keine Versicherung, keine Ersparnisse oder keine Familienangehörigen weiter helfen können, bilden Sozialhilfe und Grundsicherung ein Auffangnetz.

Ihre Aufgabe ist es, den in Not geratenen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Ihr Ziel ist es, die Selbsthilfekräfte zu stärken und zu helfen, wieder unabhängig von der Unterstützung zu werden. Sozialhilfe und Grundsicherung beschränken sich deshalb nicht nur auf materielle Hilfen, sondern umfassen auch persönliche Hilfen und Beratungsangebote.

Das Sozialhilferecht wurde zum 1. Januar 2005 grundlegend reformiert: die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe wurden zu einer neuen Sozialleistung verschmolzen – der „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ (Arbeitslosengeld II).

Die heutige Sozialhilfe ist im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) neu geregelt. Sie umfasst die Hilfe zum Lebensunterhalt sowie die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Im Land Brandenburg beziehen 9.149 Menschen Hilfe zum Lebensunterhalt. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten 21.683 Bürgerinnen und Bürger. Davon waren 14.504 Menschen voll erwerbsgemindert und unter 65 Jahren alt sowie 7.179 Menschen 65 Jahre und älter (Quelle: Amt für Statistik, Stand: 31.12.2012).

  

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Letzte Aktualisierung: 08.04.2014

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