Das Ministerium

Unsere Themen

Landesbeauftragte

Service

Gender Mainstreaming – Chancengleichheit von Frauen und Männern

Portrait von vier Frauen, © Phrysphotos - Fotolia.com © Phrysphotos - Fotolia.com

Eine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt es nicht. Frauen und Männer haben strukturbedingt unterschiedliche Arbeits- und Lebensrealitäten. Für eine geschlechtergerechte Gestaltung dieser Realitäten ist die gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen wie Geld, Zeit, Raum, Arbeit und Versorgung wichtig. Darauf baut der Ansatz "Gender Mainstreaming" auf.

"Gender Mainstreaming" bezeichnet den Prozess und die Vorgehensweise, die Geschlechterperspektive in der Gesamtpolitik aufzunehmen. Das bedeutet, von Anfang an zu prüfen wie sich gesellschaftliche Vorhaben auf die unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedürfnisse von Mädchen und Jungen sowie von Frauen und Männern auswirken können.

Mit Hilfe von Gender Mainstreaming wird also die Entwicklung, Organisation und Evaluierung von politischen Entscheidungsprozessen und Maßnahmen so betrieben, dass in jedem Politikbereich und auf allen Ebenen die Ausgangsbedingungen und Auswirkungen auf die Geschlechter berücksichtigt werden, um auf das Ziel einer tatsächlichen Gleichstellung hinwirken zu können.

Dieser neue gleichstellungspolitische Ansatz des Gender Mainstreaming ist das Gerüst der brandenburgischen Gleichstellungspolitik.

Weitere Informationen zum Thema

Externe Links