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Existenzgründung

Junge Frau in Autowerkstatt © L.Runzelkorn - Fotolia.comEin Schwerpunkt der Arbeitspolitik des Landes Brandenburg ist die Förderung von Existenzgründungen. Sie sind nicht nur ein starker Motor für die Wirtschaft, sondern vor allem auch für den Arbeitsmarkt. Im Durchschnitt schaffen jede Existenzgründerin und jeder Existenzgründer in Deutschland drei bis vier neue Arbeitsplätze.

In Brandenburg betrug die Selbstständigenquote im Jahr 2013 12,6 Prozent und lag damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 10,7 Prozent (Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder).

Logo LotsendienstSeit dem Jahr 2001 unterstützt das Arbeitsministerium Existenzgründungen und hat ein umfassendes Beratungsnetzwerk in Brandenburg etabliert, von dem bis heute über 21.500 gründungswillige Brandenburgerinnen und Brandenburger profitiert haben. In allen Landkreisen und kreisfreien Städten gibt es einen regionalen Lotsendienst, der vor allem arbeitslose Menschen auf dem Weg in die berufliche Selbständigkeit mit Qualifizierung und Beratung unterstützt. Fast drei Viertel der von den Lotsendiensten beratenen Gründungswilligen haben sich selbstständig gemacht, mehr als zwei Drittel der gegründeten Unternehmen sind bzw. waren auch ein Jahr nach der Gründung noch am Markt.

Außerdem gibt es einen speziellen Lotsendienst für Migrantinnen und Migranten, an allen Hochschulen einen Gründungsservice für Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Absolventen sowie Gründungswerkstätten für junge Leute, die sich an arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte gründungsinteressierte Menschen im Alter bis 30 Jahre mit abgeschlossener Berufsausbildung richten.

Gefördert werden die Lotsendienste sowie die übrigen Beratungsstellen zur Existenzgründung mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg.

Die erfolgreiche Förderung wird auch in der neuen ESF-Förderperiode 2014 bis 2020 fortgesetzt. Von 2015 bis 2017 können sich Gründerinnen und Gründer über die gemeinsame Existenzgründungsrichtlinie des Arbeitsministeriums und des Wirtschaftsministeriums auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen lassen.

Mit dem Projekt "Innovation braucht Mut" wird das spezifische Beratungs- und Coachingangebot für innovative Gründungen sowohl aus der Wissenschaft einschließlich Akademikerinnen und Akademikern aus anderen EU-Mitgliedsstaaten und Nicht-EU-Staaten als auch außerhalb von Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen fortgeführt.

Darüber hinaus unterstützt  das Arbeitsministerium mit der Förderrichtlinie „Gründung innovativ“ Gründerinnen und Gründer mit innovativen Ideen mit Zuschüssen zwischen 25.000 und 100.000 Euro für Investitionen und Personalkosten aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 Beratungs- und Qualifizierungsangebote zur ExistenzgründungNeues Fenster: Bild vergrößern

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