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Ausbildung

Ausbilder und Auszubildender stehen in einer Werkstatt, © Ingo Bartussek - Fotolia.com © Ingo Bartussek - Fotolia.comBrandenburgs Schülerinnen und Schüler sind die Fachkräfte von morgen. Für sie ist es wichtig, sich rechtzeitig und umfassend über die vorhandenen Berufsmöglichkeiten zu informieren, spätestens mit dem Beginn der neunten Klasse. Und die Auswahl ist groß. In Brandenburg gibt es mehr als 330 verschiedene Ausbildungsberufe.

Der Ausbildungsmarkt hat sich demografisch bedingt gewandelt. Die Zeiten, in denen auf einen Ausbildungsplatz dutzende Bewerber kamen, sind vorbei. Die Chance für Jugendliche in Brandenburg einen zukunftsträchtigen Beruf zu finden und später in der Heimat Karriere zu machen, hat sich deutlich verbessert.

Und für Betriebe gilt: Den eigenen Nachwuchs selbst auszubilden ist der beste Weg, Fachkräfte für die Zukunft zu sichern. Die Hälfte aller märkischen Betriebe hat eine Ausbildungsberechtigung, aber nur jeder vierte Betrieb bildet aus. Der Anteil ausbildender Berufe muss weiter steigen, hier besteht noch viel Potenzial.

Berufsorientierung

Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit bietet eine kompetente Unterstützung bei der Frage: „Ich suche einen Ausbildungsplatz - wer kann mir helfen?“. Die Beratung ist neutral, kostenfrei und individuell. Einen Termin für ein Beratungsgespräch kann telefonisch unter der bundesweiten Rufnummer 0800 4 5555 00 vereinbart werden. Informationen zu den verschiedenen Berufen gibt es in den Berufsinformationszentren (BiZ). Ein BiZ gibt es in jeder Arbeitsagentur. Und das Internetportal www.abi.de unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem passenden Studiengang oder der richtigen Ausbildung.

Zur Berufssuche kann auch der jährliche Brandenburgische Zukunftstag Ende April genutzt werden (www.zukunftstagbrandenburg.de). Dabei können Unternehmen vor Ort näher kennengelernt und einen Tag lang in verschiedene unbekannte Berufsbilder geschnuppert werden. Dort erfährt man unter anderem wie die spätere Berufslaufbahn ist.

Ausbildung

Auszubildende, © Bernd Geller - Fotolia.com © Bernd Geller - Fotolia.comDie Berufsausbildung im Dualen System mit staatlich anerkanntem Abschluss ist der traditionelle Weg in den Beruf. Die Ausbildung erfolgt an zwei Lernorten: im Betrieb und in der überbetrieblichen Berufsbildungsstätte im Handwerk bzw. im Agrarbereich als Teil der betrieblichen Ausbildung sowie im Oberstufenzentrum / Berufsschule. Das Duale System bietet eine solide Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und schafft für junge Menschen gute Voraussetzungen für den Übergang in eine anschließende Beschäftigung.

Das Arbeitsministerium unterstützt mit der neuen Ausbildungsrichtlinie (2011) „Programm zur qualifizierten Ausbildung im Verbundsystem“ vor allem kleine Betriebe bei der Qualität ihrer Ausbildung. Sie können oftmals nicht alle Lerninhalte einer Berufsausbildung anbieten. In der Verbundausbildung vermitteln zwei oder mehr Betriebe gemeinsam mit Verbundpartnern ihren Auszubildenden Lerninhalte. Für das Programm stehen bis Ende 2014 jährlich mehr als 13 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Anträge können Ausbildungsbetriebe, Bildungsdienstleister und Kammern bei der Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg (LASA) stellen.

Die meisten Ausbildungsbetriebe im Land Brandenburg leisten gut Arbeit und nehmen ihre Verantwortung für die Ausbildung des eigenen Nachwuchses wahr. Das Land verleiht für dieses Engagement jedes Jahr den „Brandenburgischen Ausbildungspreis“ an Unternehmen, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, die innovative Ausbildungselemente nutzen, sich ehrenamtlich im Bereich der Ausbildung engagieren oder Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung anbieten.

Brandenburger Ausbildungskonsens

Der Brandenburger Ausbildungskonsens ist ein Bündnis von Wirtschaft, Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Er wurde am 30. Juni 2003 unterzeichnet. Gemeinsames Ziel ist es unter anderem, dass

  • alle ausbildungswilligen und -fähigen Schulabgänger/innen ein Ausbildungsplatzangebot erhalten,
  • alle Brandenburger Betriebe, die ausbilden könnten, auch tatsächlich ausbilden,
  • die praxisorientierte Ausbildung, aber auch die schulischen Leistungen an den allgemein bildenden Schulen verbessert werden,
  • in der Öffentlichkeit gemeinsam für betriebliche Berufsausbildung geworben wird.

 

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Letzte Aktualisierung: 26.04.2016